Über Luventor
Ein Dach über Dingen,
die zusammengehören.
Luventor bündelt zwei Tätigkeiten, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben: den Bau digitaler Produkte und die Begleitung von Menschen und Organisationen. Auf den zweiten Blick sind sie dasselbe.
Woher der Name kommt
„Luv" ist mittelniederdeutsch und bezeichnet die dem Wind zugewandte Seite eines Schiffes. Die Seite, auf der Widerstand entsteht und auf der man Kurs hält. Das Gegenteil, „Lee", ist die bequeme Seite.
„-tor" ist die lateinische Endung für den Handelnden. Mentor, Inventor, Kurator. Jemand, der etwas tut oder möglich macht.
Zusammen ergibt das den Anspruch: Bedingungen schaffen, unter denen Menschen selbst Kurs halten können. Nicht für sie steuern.
Wie das hier entstanden ist
Meine Berufsbiografie hat drei Kapitel von je etwa zehn Jahren.
Das erste war Hotellerie und Gastronomie, national und international. Nicht Plan A, sondern das, was übrig blieb, als der ursprüngliche Plan nicht aufging. Ich habe dort gelernt, was Dienst am Menschen bedeutet, wenn er anstrengend wird.
Das zweite war Vertrieb. Nach einem berufsbegleitenden Studium mit Schwerpunkt BWL ging ich in den Außendienst, zehn Jahre, mehrere Branchen. Dort bin ich zum ersten Mal auf Persönlichkeitsentwicklung gestoßen, zunächst über Verkaufstrainings. Nach einem persönlichen Bruch, der mich einige Fragen neu stellen ließ, wurde daraus mehr als Handwerk.
Das dritte Kapitel läuft seit über zehn Jahren: Coaching, Training, Organisationsentwicklung. Ausbildungen in Positiver Psychologie, Personality Profiling, Agile Coaching. Zuletzt als Berater bei Coverdale, mit den Schwerpunkten Führung und Zusammenarbeit.
Ende 2025 wurde meine Stelle im Zuge einer Restrukturierung gestrichen. Ich ging davon aus, in meinem Feld schnell etwas Neues zu finden. Der Markt war anderer Meinung.
In dieser Zeit saß ich eines Abends vor einem Werkzeug, das ich mir selbst bauen wollte: ein System, das alles erfasst, was gerade nicht funktioniert. Ein Problem-Tracker für den eigenen Alltag.
Und dann kam mir meine eigene Ausbildung dazwischen. Der Blick auf das, was fehlt, hat noch nie jemanden weitergebracht. Ich habe das Werkzeug umgedreht: weg von dem, was schiefläuft, hin zu dem, was trägt.
Daraus wurde PairFlow.
Etwa zeitgleich entstand in einer Fortbildung die Idee für ein zweites Werkzeug, diesmal für Organisationen: ein Instrument, das die Reife einer Organisation und ihre Bereitschaft für KI zusammen denkt statt getrennt. Es wird in einer Arbeitsgruppe entwickelt und ist früh.
Und die Akademie, an der ich meine Fortbildung gemacht hatte, fragte, ob ich dort als Dozent arbeiten will.
Drei Fäden, keiner davon eine Anstellung. Luventor ist das Dach, unter dem sie zusammenlaufen.
Worauf das alles aufbaut
Die Arbeit von Luventor gründet in der Positiven Psychologie und der Beziehungsforschung. Seligman und Fredrickson für die Frage, was Menschen wachsen lässt. Gottman für die Frage, was Beziehungen trägt.
Der gemeinsame Befund dieser Forschung ist unspektakulär und wird deshalb selten befolgt: Menschen und Systeme entwickeln sich über ihre Stärken, nicht über ihre Defizite. Das gilt für ein Paar am Küchentisch genauso wie für ein Führungsteam im Change-Prozess.
Diese Erkenntnis steht in keinem Produkt im Vordergrund. Sie arbeitet im Hintergrund, in jeder Übung, in jedem Workshop.
Passt Ihr Anliegen hierher?
Schreiben Sie mir, oder buchen Sie direkt ein Gespräch.